| Beim 2:1-Erfolg der Boxleitner-Elf mussten die Fans des TSV lange ausharren, ehe man jubeln konnte. Als alle schon mit einem Unentschieden rechneten, verhalf ein Elfmeter dem TSV auf die Siegerstraße. Dabei begann der TSV sehr gut und ließ in der kompletten ersten Hälfte kaum eine Möglichkeit für den gastgebenden SV Bad Füssing zu. Vor allem Basti Greiner konnte sich einige Male gut in Szene setzen, oft fehlte beim Torabschluss nicht |
10. Spieltag |
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viel. Allerdings setzte sich der Stürmer anschließend als Torvorbereiter hervorragend in Szene. In der 15. Minute setzte er sich gut auf der rechten Angriffsseite durch, flankte von der Grundlinie hervorragend auf den zweiten Pfosten und der mitgelaufene Mario Tanzer vollendete per Kopf zur Grafenauer 1:0-Führung. ...
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Beim 2:1-Erfolg der Boxleitner-Elf mussten die Fans des TSV lange ausharren, ehe man jubeln konnte. Als alle schon mit einem Unentschieden rechneten, verhalf ein Elfmeter dem TSV auf die Siegerstraße.
Dabei begann der TSV sehr gut und ließ in der kompletten ersten Hälfte kaum eine Möglichkeit für den gastgebenden SV Bad Füssing zu. Vorallem Basti Greiner konnte sich einige Male gut in Szene setzen, oft fehlte beim Torabschluss nicht viel. Allerdings setzte sich der Stürmer anschließend als Torvorbereiter hervorragend in Szene. In der 15. Minute setzte er sich gut auf der rechten Angriffsseite durch, flankte von der Grundlinie hervorragend auf den zweiten Pfosten und der mitgelaufene Mario Tanzer vollendete per Kopf zur Grafenauer 1:0-Führung. Auch danach setzte der TSV die meisten Akzente - jedoch fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz. Kurz vor der Halbzeitpause ein genialer Pass von Alex Adam auf Josef Seidl, der alleine auf weiter Flur in Richtung SV-Tor unterwegs gewesen wäre - allerdings bremste er ab, er wähnte sich im Abseits, was allerdings hier keines gewesen wäre. So wechselte man mit der knappen 1:0-Führung die Seiten.
Doch die nötige Sicherheit, die eine 1:0-Führung bringen sollte, war beim TSV nicht vorhanden. Nach der Halbzeitpause spielte fast nur noch der SV Bad Füssing. Meist kamen sie mit spielerischen Mitteln zwar nicht durch die Defensive des TSV, doch die Mannen um Friedl, Adam, Bogner & Co. leisteten sich im Mittelfeld zu viele Fouls in der Rückwärtsbewegung. Und hier wurde es mit den hoch aufgeschossenen Spielern des Gastgebers immer wieder gefährlich. In der Offensivbewegung brachte der TSV Grafenau allerdings kaum etwas zu Stande. Und so wurden die Angriffsbemühungen des SV immer gefährlicher. Und in der 73. Minute war es dann soweit - nach einer weiten Freistoßflanke kam der Ball an den langen Pfosten - TSV-Goalie Stefan Kellermann kam bei tiefstehender Sonne nicht richtig an den Ball - und im Kopfballduell mit seinem Gegenspieler bekam Markus Schiller den Ball an den Körper und fälschte das Leder zum 1:1 ins eigene Tor. Danach wurde es eher hektisch - kurz nach dem Ausgleich brachte sich allerdings der SV Bad Füssing wieder ins Hintertreffen - und zwar personell, denn in der 75. Minute musste ein SV-Akteuer nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Danach viele Fehlpässe, Hektik und Fouls - doch in den letzten 10 Minuten schaffte es der TSV Grafenau in Überzahl wieder etwas für mehr Druck zu sorgen. So landete in der Schlussphase der Ball gleich zweimal am Aluminium des SV-Gehäuses - zuerst war es ein scharf nach innen gebrachter Tanzer-Freistoß, der vorbei an Freund und Feind am langen Pfosten landete und kurz darauf ein schöner Schuß von Rainer Friedl, der dabei die Querlatte anvisierte. Der TSV drückte, doch eigentlich war die Spielzeit schon fast abgelaufen. Doch nach einer schönen Flanke behinderte ein SV-Abwehrspieler den kopfballbereiten Josef Seidl so sehr, dass SR Lorenz in der 90. Minute auf den Elfmeterpunkt zeigte. Philip Bogner trat an und versenkte den Ball zum eigentlich nicht mehr geglaubten 2:1 für den TSV.
Ein wichtiger Dreier für die Mannen von Thomas Boxleitner, doch wieder machte man sich das Leben selber schwer. In Halbzeit Eins hätte man den Sack bereits zumachen müssen, denn in dieser Phase waren die Gastgeber in der Defensive oft ungeordnet. Dann kam man selbst unsortiert aus der Kabine und musste bis zum Schluss zittern. Allerdings kann diese drei Punkte dem TSV keiner mehr nehmen - und auch wenn man nach wie vor auf Platz 8 in der Tabelle steht, hat man lediglich 4 Punkte Abstand auf Tabellenführer Vilshofen.
Aufstellung des TSV:
Stefan Kellermann - Thomas Fuchs, Daniel Schröder, Markus Schiller - Alex Adam (Benjamin Art / 76.), Mario Tanzer, Rainer Friedl, Philip Bogner, Severin Blach (Alex Maier / 54.) - Sebastian Greiner (Stefan Altendorfer / 37.), Josef Seidl
Dabei begann der TSV sehr gut und ließ in der kompletten ersten Hälfte kaum eine Möglichkeit für den gastgebenden SV Bad Füssing zu. Vorallem Basti Greiner konnte sich einige Male gut in Szene setzen, oft fehlte beim Torabschluss nicht viel. Allerdings setzte sich der Stürmer anschließend als Torvorbereiter hervorragend in Szene. In der 15. Minute setzte er sich gut auf der rechten Angriffsseite durch, flankte von der Grundlinie hervorragend auf den zweiten Pfosten und der mitgelaufene Mario Tanzer vollendete per Kopf zur Grafenauer 1:0-Führung. Auch danach setzte der TSV die meisten Akzente - jedoch fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz. Kurz vor der Halbzeitpause ein genialer Pass von Alex Adam auf Josef Seidl, der alleine auf weiter Flur in Richtung SV-Tor unterwegs gewesen wäre - allerdings bremste er ab, er wähnte sich im Abseits, was allerdings hier keines gewesen wäre. So wechselte man mit der knappen 1:0-Führung die Seiten.
Doch die nötige Sicherheit, die eine 1:0-Führung bringen sollte, war beim TSV nicht vorhanden. Nach der Halbzeitpause spielte fast nur noch der SV Bad Füssing. Meist kamen sie mit spielerischen Mitteln zwar nicht durch die Defensive des TSV, doch die Mannen um Friedl, Adam, Bogner & Co. leisteten sich im Mittelfeld zu viele Fouls in der Rückwärtsbewegung. Und hier wurde es mit den hoch aufgeschossenen Spielern des Gastgebers immer wieder gefährlich. In der Offensivbewegung brachte der TSV Grafenau allerdings kaum etwas zu Stande. Und so wurden die Angriffsbemühungen des SV immer gefährlicher. Und in der 73. Minute war es dann soweit - nach einer weiten Freistoßflanke kam der Ball an den langen Pfosten - TSV-Goalie Stefan Kellermann kam bei tiefstehender Sonne nicht richtig an den Ball - und im Kopfballduell mit seinem Gegenspieler bekam Markus Schiller den Ball an den Körper und fälschte das Leder zum 1:1 ins eigene Tor. Danach wurde es eher hektisch - kurz nach dem Ausgleich brachte sich allerdings der SV Bad Füssing wieder ins Hintertreffen - und zwar personell, denn in der 75. Minute musste ein SV-Akteuer nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Danach viele Fehlpässe, Hektik und Fouls - doch in den letzten 10 Minuten schaffte es der TSV Grafenau in Überzahl wieder etwas für mehr Druck zu sorgen. So landete in der Schlussphase der Ball gleich zweimal am Aluminium des SV-Gehäuses - zuerst war es ein scharf nach innen gebrachter Tanzer-Freistoß, der vorbei an Freund und Feind am langen Pfosten landete und kurz darauf ein schöner Schuß von Rainer Friedl, der dabei die Querlatte anvisierte. Der TSV drückte, doch eigentlich war die Spielzeit schon fast abgelaufen. Doch nach einer schönen Flanke behinderte ein SV-Abwehrspieler den kopfballbereiten Josef Seidl so sehr, dass SR Lorenz in der 90. Minute auf den Elfmeterpunkt zeigte. Philip Bogner trat an und versenkte den Ball zum eigentlich nicht mehr geglaubten 2:1 für den TSV.
Ein wichtiger Dreier für die Mannen von Thomas Boxleitner, doch wieder machte man sich das Leben selber schwer. In Halbzeit Eins hätte man den Sack bereits zumachen müssen, denn in dieser Phase waren die Gastgeber in der Defensive oft ungeordnet. Dann kam man selbst unsortiert aus der Kabine und musste bis zum Schluss zittern. Allerdings kann diese drei Punkte dem TSV keiner mehr nehmen - und auch wenn man nach wie vor auf Platz 8 in der Tabelle steht, hat man lediglich 4 Punkte Abstand auf Tabellenführer Vilshofen.
Aufstellung des TSV:
Stefan Kellermann - Thomas Fuchs, Daniel Schröder, Markus Schiller - Alex Adam (Benjamin Art / 76.), Mario Tanzer, Rainer Friedl, Philip Bogner, Severin Blach (Alex Maier / 54.) - Sebastian Greiner (Stefan Altendorfer / 37.), Josef Seidl



