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Tobias Pointinger hieß der Match- |
5. Spieltag |
Dabei sollte man seine Fehler nicht beim Gegner und vor allem nicht bei den Unparteiischen suchen. Auch wenn das Gespann um SR Georg Huber vielleicht nicht seinen besten Tag erwischte, machte der TSV seine Fehler selbst, die dann zur zweiten Niederlage in Folge führten. Der Beginn der Partie war sehr offen und vor allem die Hausherren versuchten mit viel Tempo die 0:4-Niederlage vom vergangenen Samstag gegen Aicha vergessen zu machen. Doch die erste gute Möglichkeit hatte dann eigentlich Grafenau. In der 5. Minute kam der aufgerückte Thomas Biebl nach einer Bogner-Ecke zum Kopfball, den er dann aber über die Latte setzte. Und dann geriet man drei Minuten später wieder früh im Spiel in Rückstand. Einen Steilpaß wollte TW Stefan Kellermann abfangen, doch der schnelle Thomas Kißlinger kam schneller an den Ball und provozierte so das Foulspiel des Grafenauer Schlussmanns im Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte der tschechische Legionär Pavel Hrubec sicher zum 1:0 für die Hausherren. Ein Schuß von Greiner und auf der Gegenseite von Kißlinger sorgten in der Folge für Gefahr. Und in der 26. Spielminute dann bereits das 2:0 für den TSV Regen. Bei einem Befreiungsschlag der Hausherren konnte sich TW Stefan Kellermann zuerst nicht für einen Befreiungsschlag entscheiden, ließ den Ball unverständlicherweise springen und der schnelle Tobias Pointinger setzte seinen Körper geschickt ein und schob das Leder anschließend ins leere Tor. Regen schaltete einen Gang zurück und Grafenau kam etwas besser ins Spiel. Zwei Freistöße von Michael Graf aus guten Positionen sorgen schon für Gefahr. Der TSV spielte nun druckvoller nach vorne und eine schöne Flanke von Markus Schiller konnte Alex Adam mit einem schönen Kopfball gegen die Laufrichtung von TW Florian Bielmeier zum 2:1 in der 41. Minute verwerten.
Nach der Halbzeit kam die Mannschaft von Coach Detlef Flemming - er vertrat den urlaubsbedingt fehlenden Thomas Boxleitner - eigentlich sehr gut ins Spiel. Versuchte mit gutem Kombinationsspiel die Angriffe gut vorzubereiten. Man wollte nach dem Seitenwechsel sehr schnell den Ausgleich erzielen. Leo Molleker erkämpfte sich an der Auslinie mit sehr viel Einsatz den Ball und verschenkte ihn aber kurz darauf, als er die Kugel direkt in die Füße eines Gegners spielte. Mit einem sehr schönen schnellen Pass auf Thomas Kißlinger durch die sich in der Vorwärtsbewegung befindliche Grafenauer Abwehr leitete der Gastgeber in der 59. Minute das 3:1 ein. Der Spielführer der Hausherren behielt die Übersicht und bediente Tobias Poinitinger mustergültig, der auch diesen Ball eiskalt im kurzen Eck versenkte. Danach war Grafenau geschockt, doch auch die Hausherren taten nur das nötigste. So versuchte der TSV wieder ins Spiel zu kommen und schaffte das auch. Nach einer schönen Einzelaktion scheiterte der agile Manuel Kesten noch am Regener Pfosten, doch der nachsetzende Sebastian Greiner reagierte am schnellsten und versenkte den Ball in der 73. Minute zum 3:2-Anschlusstreffer in den Regener Maschen. Und gerade in dieser Phase des Aufbäumens dann der nächste Grafenauer Patzer - einen Regener Angriff hatte der zuvor eingewechselte Martin Boxleitner an der Eckfahne bereits abgefangen, doch sein Befreiungsschlag quer durch den Grafenauer Strafraum landete direkt beim dann dreifachen Torschützen Pointinger, der sich an der Strafraumgrenze die Ecke aussuchen konnte und dem Grafenauer Schlussmann in der 75. Minute beim 4:2 keine Chance ließ. In der Folge konnte man das Spiel abschreiben, auch wenn der TSV schon noch versuchte nach vorne zu spielen - aber die Bemühungen waren vergebens. Und da man mit weiteren Entscheidungen der Unparteiischen nicht zufrieden war, ließ man sich kurz vor und nach dem Schlußpfiff noch zu Disziplinlosigkeiten hinreissen.
Allerdings muss in die Köpfe des TSV, dass man sich nach guter Frühjahrsrunde und nach gutem Saisonstart auch alles Weitere ganz hart in jedem einzelnen Spiel erarbeiten muss. Es geht nichts von allein, doch vor allem sollte man auch selbstkritisch sein und aus dieser Kritik für die zukünftigen Spiele lernen.



